
Torbogen und die Altarhöhle, wird aber selten betaucht und gilt
(noch !) als echter Geheimtip: Sie findet sich ebenfalls an der
vorgenannten Steilwand, ist aber deutlich schmaler und hat sandigen
Untergrund, sodaß bei schlechter Tarierung oder zu geringem Bodenabstand
Sediment aufgewirbelt wird, das - insbesondere im Bereich des Höhleneingangs -
die Sicht deutlich verschlechtern kann. Darüber hinaus befindet sich der
Höhleneingang in einer Tiefe von rd. 30 Metern; daher sollte dieser Tauchgang -
auch wenn der schmale Höhleneingang vom tiefsten Eindringungspunkt her
(etwa 20 Meter) sichtbar bleibt - ausschließlich erfahrenen Tauchern
vorbehalten bleiben, die bereits im Eingangsbereich von Höhlen und Grotten
(der sogenannten "Cavern-Zone") Erfahrungen gesammelt haben.
Die besondere Attraktion dieser Höhle liegt - wie der Name schon sagt -
in den Tausenden von Tanzgarnelen, die den hinteren, dunkleren Teil der
Felsspalte bevölkern. Man hätte sie jedoch auch "Gabeldorsch-Höhle" nennen
können, denn hier wohnen mindestens fünf bis sechs große Gabeldorsche,
die das Licht der Taucherlampe dazu nutzen, um ihre Lieblingsspeise -
nämlich Garnelen - "im Hellen" zu jagen... und zu verspeisen. Vorsicht:
über die Faszination dieses Schauspiels darf es nicht passieren, daß man
"die Zeit vergißt": Der maximale Aufenthalt in der Höhle sollte auf
etwa 8 - 10 Minuten beschränkt sein, da man, um die Höhle zu verlassen,
auf jeden Fall noch einmal auf 30 Meter Eingangstiefe absteigen muß. Ggf.
muß mit - wenn auch kurzen - Dekozeiten gerechnet werden.